Perspektive DVT – Anwendung der digitalen Volumentomographie in der kindlichen Extremitätendiagnostik

om Allgemein, Publikationen


Perspektive DVT – Anwendung der digitalen Volumentomographie in der kindlichen Extremitätendiagnostik

Donnerstag, 02.01.2020


Das breite Anwendungsspektrum der digitalen Volumentomographie (DVT) in der O&U ergibt sich aus der hochauflösenden und strahlungsarmen Bildgebung sowie aus der einfachen Anwendung am Patienten. So hat sich die 3-D-Schnittbildgebung mit dem digitalen Volumentomographen SCS MedSeries® H22 auch im Bereich der Extremitätendiagnostik bei Kindern und Jugendlichen etabliert.

Im Hinblick auf die Wahl eines geeigneten Diagnostikverfahrens verpflichtet das neue Strahlenschutzgesetz zur Einhaltung des ALARA-Prinzips. Dieses besagt, dass jenes Diagnostikverfahren zu wählen ist, das den höchsten Nutzen und das geringste Risiko birgt.

Vor dem Hinblick des ALARA-Prinzips, sind bei Kindern und Jugendlichen die folgenden Eigenschaften der 3-D-Schnittbildgebung mit dem SCS DVT von besonderer Bedeutung:

  • Der höherwertige Informationsgehalt der Schnittbilder bei der Beurteilung ossärer Strukturen im Vergleich zu anderen Bildgebungen
  • Die niedrige Strahlenbelastung im Bereich (oder unter der) des 2-D-Projektionsröntgens in zwei Ebenen. Damit liegt die effektive Strahlendosis weit unterhalb eines klassischen CTs, wodurch das Risiko für den Patienten maßgeblich reduziert wird.
  • Die kurze Aufnahmedauer von weniger als 20 Sekunden
  • Der zuverlässige Algorithmus zur Egalisierung von Kindsbewegungen während der Aufnahme
  • Die Vermeidung eines gesonderten Termins beim Radiologen

Image

DVT-Aufnahme eines kindlichen Handgelenks nach einem Sturz – Spezielle Low Dose-Protokolle reduzieren die Strahlenbelastung signifikant und ohne Verlust an Bildaussagekraft.


Image

Workflow einer DVT-Untersuchung mit dem SCS DVT: Vom Zeitpunkt der Indikationsstellung bis zur Therapieeinleitung vergingen nur 23 Minuten.


Weitere typische Anwendungsbereiche des SCS DVTs in der kindlichen Diagnostik sind u.a. die:

  • achsbelastete Beurteilung der unteren Extremitäten bei Fehlstellungen
  • Untersuchung belastungsabhängiger Schmerzen
  • Kontrolle nach osteosynthetischer Versorgung inkl. artefaktarmer Grenzflächenbeurteilung
  • Beurteilung des knöchernen Durchbauungsgrades
  • Diagnose von Stressfrakturen
  • Funktionale Beurteilung von Gelenkpartnern

DVT als Zukunft der radiologischen Bildgebung

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3-D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt gleichermaßen.

Herr Dr. Ansorg, Geschäftsführer des BVOU, erklärt zur 3-D-Schnittbildgebung mit der DVT Folgendes: „Die Zukunft der radiologischen Bildgebung in der O&U liegt zweifellos in der 3-D-Bildgebung mit der digitalen Volumentomographie. Um frühestmöglich sicherzustellen, dass die 3-D-Teilgebietsradiologie unserem Fach erhalten bleibt, fördert der Berufsverband die DVT-Fachkunde und bietet zudem – in Kooperation mit SCS als Unternehmenspartner für die 3-D-Bildgebung – ein attraktives Gesamtpaket an. Das Angebot besteht aus der DVT-Fachkundeausbildung und einem 3-D-Bildgebungssystem für die Extremitätendiagnostik zu exklusiven Sonderkonditionen für BVOU-Mitglieder. Um sich umfassend über die 3-D-Bildgebung zu informieren, empfehlen wir allen interessierten Kollegen, das mit dem Berufsverband abgestimmte Beratungsangebot der SCS in Anspruch zu nehmen.“

Weitere Informationen zur eigenständigen 3-D-Schnittbildgebung mit der digitalen Volumentomographie finden Sie unter www.myscs.com