Perspektive DVT – Anwendung der DVT in der Grenzflächenbeurteilung

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Perspektive DVT – Anwendung der DVT in der Grenzflächenbeurteilung

Dienstag, 07.01.2020


Die hochauflösende und strahlungsarme 3-D-Schnittbildgebung mit der digitalen Volumentomographie (DVT) ermöglicht eine schnelle und einfache Abbildung ossärer Strukturen. Dank des Kompensationsalgorithmus für Metallartefakte (ARA) lassen sich auch Metallimplantate kontrastreich und nahezu artefaktarm darstellen, ohne den diagnostischen Wert zu mindern. Damit hat sich der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 auch in der Beurteilung von Grenzflächen etabliert.

Metallimplantate führen in der CT-Diagnostik typischerweise zu Artefakten und löschen bedeutende Teile der Aufnahme aus, was mit dem SCS DVT – dank des Artefact Removal Algorithm (ARA) – jedoch der Vergangenheit angehört. Das SCS DVT zeigt die Knochenstruktur in allen Einzelheiten bis an die Grenzfläche des eingefügten Metallimplantats heran. Dies ist für die Diagnose von Knochenbrüchen, Gelenkoberflächen und der postoperativen Kontrolle – beispielsweise bei der Lagekontrolle und Lockerungsdiagnostik von Implantaten von unschätzbarem Wert.

Im Folgenden ist die Grenzflächendarstellung eines Metallimplantats am Beispiel einer Knie-TEP demonstriert.


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Fall 1 – Eine 3-D-Schnittbildaufnahme des Knies nach erfolgreicher Knie-TEP mit Metallartefaktunterdrückung (ARA)


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Fall 2 – 3-D-Schnittbildaufnahme bestätigt eine vermutete Lockerung der Knie-TEP. Andere diagnostische Verfahren, wie die Szintigraphie, ermöglichten keine sichere Beurteilung.


DVT als Zukunft der radiologischen Bildgebung

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3-D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt gleichermaßen.

Herr Dr. Ansorg, Geschäftsführer des BVOU, erklärt zur 3-D-Schnittbildgebung mit der DVT Folgendes: „Die Zukunft der radiologischen Bildgebung in der O&U liegt zweifellos in der 3-D-Bildgebung mit der digitalen Volumentomographie. Um frühestmöglich sicherzustellen, dass die 3-D-Teilgebietsradiologie unserem Fach erhalten bleibt, fördert der Berufsverband die DVT-Fachkunde und bietet zudem – in Kooperation mit SCS als Unternehmenspartner für die 3-D-Bildgebung – ein attraktives Gesamtpaket an. Das Angebot besteht aus der DVT-Fachkundeausbildung und einem 3-D-Bildgebungssystem für die Extremitätendiagnostik zu exklusiven Sonderkonditionen für BVOU-Mitglieder. Um sich umfassend über die 3-D-Bildgebung zu informieren, empfehlen wir allen interessierten Kollegen, das mit dem Berufsverband abgestimmte Beratungsangebot der SCS in Anspruch zu nehmen.“

Weitere Informationen zur eigenständigen 3-D-Schnittbildgebung mit der digitalen Volumentomographie finden Sie unter www.myscs.com