Perspektive DVT – „Die SCS Bildgebung aus Sicht einer Medizinischen Fachangestellten”

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Perspektive DVT – Die SCS Bildgebung aus Sicht einer Medizinischen Fachangestellten


Gülcan Danisan im Interview
Gemeinschaftspraxis Dr. Carlo Di Maio und Dr. Stephan Swart · Neukirchen-Vluyn


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Donnerstag, 29.07.2021

Seit 2015 ist die 31-jährige Medizinische Fachangestellte Gülcan Danisan in der orthopädisch und unfallchirurgischen Gemeinschaftspraxis von Dr. Carlo Di Maio und Dr. Stephan Swart in Neukirchen-Vluyn tätig. Im Jahr 2016 absolvierte sie zusätzlich ihren Röntgenschein und ist seitdem für das 2-D-Röntgen in der Praxis zuständig.

Nachdem sich das Ärzteteam im Jahr 2017 für die Implementierung des SCS MedSeries® H22 DVT entschieden hat, gehört auch dessen Bedienung und damit die Aufnahme der 3-D-Schnittbilder zu ihrem Aufgabenbereich. Von der einfachen, selbsterklärenden Handhabung war sie sofort überzeugt: „Als ich das erste Mal ein solches 3-D-Bild gesehen habe, hatte ich einen richtigen Wow-Effekt“. Besonders fasziniert war sie darüber, welch detailreiche Bildanalyse das SCS DVT im Vergleich zum konventionellen Röntgenbild möglich macht.


Sofort einsatzfähig dank intuitiver Bedienung

Von der Einweisung durch das SCS Team ist die Medizinische Fachangestellte begeistert: „Die Erklärungen der Techniker waren so gut, dass ich sogar sagen würde, dass auch Menschen, die nicht im medizinischen Bereich arbeiten, alles verstanden hätten.“ Sie ergänzt hierzu, dass ihre Kolleginnen und sie am nächsten Tag sofort mit der Bedienung starten konnten: „Am ersten Tag haben wir bereits 13 Aufnahmen erstellt! Zudem steht uns das SCS Team weiterhin jederzeit für aufkommende Fragen zur Verfügung.“

 

Unter Belastung & Entlastung

Beeindruckend ist für die ausgebildete Röntgenassistentin insbesondere die Handhabung, welche sie als „leicht“ empfindet.

Als ein Beispiel führt sie das Röntgen eines seitlichen Kniegelenks an, bei dem sie den Patienten so platzieren muss, dass sie genau die richtige Stelle abbilden kann. „Die Platte des Röntgengeräts ist hart, die Patienten können sich nicht hinlegen und müssen das Bein dann so positionieren, dass ich eine Aufnahme des Knies machen kann.“

Dabei gibt es aber auch ältere Personen, bei denen dieser Vorgang nur bedingt möglich ist. Ganz anders sei die Situation bei der SCS Bildgebung: „Hier ist es so: entweder wird die Aufnahme im Stehen, also unter Belastung erstellt, oder aber, sie wird im Sitzen angefertigt. Dieser Vorgang ist für die Patienten sowie auch für das medizinische Fachpersonal viel angenehmer, schneller und leichter.“

Des Weiteren sieht sie einen großen Vorteil in den zusätzlichen Funktionen, auf die sie bei der konventionellen Bildgebung nicht zurückgreifen kann.

Bei Letzterer, wie beispielsweise dem Röntgen, kann es nach ihrer Aussage auch passieren, dass das Bild zu dunkel und demnach ungeeignet für eine präzise Diagnostik ist.
Beim SCS DVT habe sie durch zusätzliche Einstellungen viel mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Bildanalyse. Als ein Beispiel nennt sie einen Patienten, der am Sprunggelenk operiert wurde und bei dem zur Rekonstruktion des Gelenks eine Metallschraube eingebracht wurde.

„Es gibt ein Programm im System, bei dem man die Knochen beliebig stark ausblenden kann, so dass man die Stellung der Schraube im Raum sehr gut beurteilen kann. Hierdurch lassen sich zum Beispiel Schraubenbrüche oder Lockerungen sicher erkennen, die even­tuell für beklagte Beschwerden ursächlich sind.“

 

Mit höchstem Patientenkomfort

Die Aufnahmen mit der SCS Bildgebung sind sehr schnell erledigt – vor allem sind auch die Patienten immer wieder verwundert darüber, wie rasch diese tatsächlich abgeschlossen sind.
Beispielsweise ist eine Fußaufnahme in wenigen Sekunden fertiggestellt. Zudem fällt der Medizinischen Fachangestellten während ihrer Tätigkeit im Praxisalltag immer wieder auf, dass nicht nur die hohe Zeitersparnis für Verwunderung sorgt, sondern ebenso sehr die Bildqualität:

„Man kann den Patienten wirklich ansehen, wie begeistert sie von den 3-D-Aufnahmen sind“, sagt sie hierzu.

Kurz vor der Implementierung kam die Frage auf, wie die Organisation mit zwei unterschiedlichen Bildgebungen innerhalb einer Praxis ablaufen wird. Sie kommt zu folgendem Ergebnis: „Ich kann nun sagen, dass die Implementierung des SCS DVT sehr sinnvoll war. Mit seiner Schnelligkeit und der einfachen Handhabung ist das System eine große Bereicherung für die Patienten sowie für unser Praxisteam und gehört nun fest zu unserem Praxisalltag!“




Erschienen in: SCS Magazin 02-2021